Raspberry Car – Aufbau der Hardware

Nachdem ich die L293D verstanden hatte, habe ich mir eine Platine geholt und die Bauteile aufgelötet. Leider hatte ich nur drei verschiedene Farben Draht zur Verfügung. Also habe ich für Ground Weiß, für +V Braun und für alles andere Grün genommen. Sehr übersichtlich ist es nicht. Vielleicht mache ich das Ganze nochmals neu, wenn alles einmal läuft.
AIMG_0118ls nächstes habe ich mir überlegt, wie ich am besten die Akkus anbringe. Diese wollte ich unbedingt auf der unteren Ebene befestigen, vor allem wegen dem Gewicht. Auch die Zugänglichkeit für den Rapberry und Co ist hier wichtiger.
Außerdem steht in der Zukunft noch an, dass ich ein Ladegerät für sechs AA-Akkus organisiere und diese dann über einen Steckmechanismus laden kann. Somit müsste ich die obere Ebene nicht jedes Mal ab- und wieder anschrauben.
Als nächstes habe ich einige Jumper Kabel abgezwickt und mit den einzelnen Kabeln der Motoren verknüpft. Zwei Jumper habe ich noch an die Enden der Batteriefächer gelötet. Auf die Platine habe ich die dementsprechend Anzahl Pins montiert. Jetzt kann ich meine Motoren sehr leicht an und ausstecken.

 

IMG_0119Zusätzlich habe ich noch einen Schalter angebracht, mit dem ich die Batteriefächer zuschalten kann. Eine rote LED mit Vorwiderstand zeigt mir an, ob die Spannung aktiv ist oder nicht.
Die Platine ist mit etwas längeren Schrauben an der oberen Ebene befestigt und der Raspberry Pi versetzt darunter (siehe Bild). Hinter oder unter erstere soll die Powerbank für den Raspberry Pi angebracht werden. Leider ist meine bisherige ein paar Millimeter zu breit. Hier muss ich mir unbedingt noch eine Lösung einfallen lassen.
Die Löcher für die Montage habe ich einfach mit einem passenden Bohrer hinzugefügt. Das Plastik hält das durchaus aus. Trotzdem ist Vorsicht besser als Nachsicht. Laufen zu viele Löcher in einer Bahn, hat man schnell eine Sollbruchstelle. Mir ist beim Verschrauben vorne Rechts der Zapfen mit dem Loch für die Verbindungsstrebe abgebrochen. Obwohl ich mit wenig Druck gearbeitet hatte. Aber mit diesem Schaden kann ich durchaus leben.

 

Ein wenig Code habe ich auch schon geschrieben. Zum eine die Motor Klasse, die ich benutze, um die Motoren zu steuern. Und meine „main“, in der ich eben alles andere regele. Bisher funktioniert leider nur das Testen der Motoren, für den Rest muss ich mir noch ein wenig Steuerungscode ausdenken. Ich möchte unbedingt eine GUI mit Tkinter erstellen und über diese das spätere Webcam Bild ausgeben lassen. Zudem soll auf ihr der Status der einzelnen Räder und aller zusammen angezeigt werden. Ich überlege auch, eine Socket Connection herzustellen und die Steuerungssoftware auf einem Windows PC laufen zu lassen.

Hier die Motor Klasse:

Und das ist meine „main“:

Den aktuellsten Code gibt es immer in meinem GitHub Repo:

github.com/PetzJohannes/RaspberryCar_v2

Hier noch zwei Bilder vom Aufbau:

IMG_0114IMG_0117IMG_0120

Schreibe einen Kommentar